
Der Zeichentrick
Der Zeichentrickfilm ist die Illusion von Bewegung. Diese Bewegung geschieht, wenn inhaltlich zusammenhängende Einzelbilder in einer schnellen Abfolge hintereinander abgespielt werden. Im Realfilm, wo die Bewegungsabläufe von Personen in Echtzeit abgefilmt werden wird bei einem Zeichentrickfilm jedes einzelne Bild von einem Zeichner gezeichnet Der Zeichentrick entspricht dem Prinzip des Daumenkino. Es ist eine Abfolge von Einzelbildern, die sich Bild für Bild verändern. Die Technik der Zeichnungen oder der Maltechnik ist jeden Animateur (Zeichner) selbst überlassen, im Zeichentrick ist alles erlaubt. Der Zeichentrickfilm den wir vom TV und dem Kino kennen ist sehr zeitaufwendig . So eine Produktion mit einer Abspielgeschwindigkeit von 12 fps (frames per second) und einer Spielzeit von einer Minute hat 720 Einzelbilder. Diese Einzelbilder müssen erst einmal gezeichnet oder gemalt werden. Die Einzelbilder müssen inhaltlich genau zueinander passen.. Es ist nicht möglich die Bilder parallel und unabhängig voneinander zu Malen oder zeichnen. Der Anfänger sollte mit kleinen Projekten von einer halben Minute beginnen. Am einfachsten ist es mit einem Strichmänchen zu beginnen. Bewegungsverlauf, Vorwärts gehen ‘‘Folien‘‘ –Animation Mit der Folien- Animation ist die ‘‘Cell‘‘ Animation gemeint. Mit der Folienanimation kann der Zeichentrick räumlicher gestaltet werden. Ich kann auf der transparent Folie mehrere Ebenen malen um den Vorder und den Hintergrund voneinander zu trennen. So braucht der Vordergrund oder Hintergrund nicht immer neu gemalt werden, wenn diese unverändert bleiben. Wie viele Ebenen für eine Szene genutzt werden, bleibt den Animateur selbst überlassen. Man kann auch sehr gut einzelne Charaktere auf einer Folienebene animieren. Mit den Folien kann man auch weiter unterteilen und gegeneinander verschieben, so werden dann räumliche Effekte erzielt. Prinzip der Cel- Animaion Quelle: Wikipedia (GFDL) So werden Tricksequenzen erstellt Die einzelnen Sequenzen könnt Ihr auf Pergamentpapier oder auf durchsichtiges Papier (als Block im Handel erhältlich) grob vorgezeichnet werden. Hierbei müsst Ihr auf die Genauigkeit der Bewegung achten. Dann werden die Vorzeichnungen auf die Folien übertragen. Beim Übertragen darauf achten das sauber gearbeitet wird. Die übertragende Zeichnung kann nun farblich ausgemalt werden. Hintergründe könnt Ihr auf Papier oder Folie malen. Die Vordergründe solltet Ihr auf einer Folie malen, die auf Papier gemalte Vordergründe, würden alles überdecke. Wenn die Arbeit für die ersten Sequenzen fertig sind, könnt Ihr die Einzelbilde der Reihe nach zusammenlegen und Abfotografieren. Danach könnt Ihr alles auf einem Computer übertragen und dort in einem Grafikprogramm weiterbearbeiten. Oder die Einzelbilder mit einem Videoprogramm bearbeiten. Hierfür eignen sich die Programme der Firma Pinnacle ( Studio 10plus und aufwärts ) Oder die Videoprogramme der Firma, Magix ( Magix VideodeLuxe 2007) Der Materialaufwand ist bei einer Zeichentrickproduktion sehr gross. Heute werden bei professionellen Zeichentrickproduktionen die Zeichnungen direkt in den Computer übertragen. Im Computer werden die Zeichnungen weiterbearbeitet und zu Animationsequenzen zusammengestellt. Die Profis verwenden für ihre Arbeit sehr teure Spezialsoftware. Es geht aber auch mit einfache Grafikprogramme, welches ein Arbeiten mit Ebenen ermöglicht (z.B. ‘‘The Gimp‘‘ oder ‘‘Paint.net‘‘ beide Programme kostenlos im Internet. ‘‘PhotoImpact`` von Ulead. usw.) Viel Erfolg bei den ersten Strichzeichnungen!!! BUCHTIPP! Zeichentrickfiguren leichtgemacht von, Preston Blair Nr. ISBN 3- 8228-7133- 8


Freunde hauseigener Video-Produktion aufgepasst! Wer sich immer schonmal gefragt hat, wie man eigentlich ein gezeichnetes Strichmännchen zum Gehen bewegen kann oder wissen wollte, wie "Folien-Animation" genau funktioniert (oder was das &uum
Weblog: MAGIX BlogAufgenommen: 29. Januar 2007